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Die am häufigsten verwendete Art der Wasseraufbereitung ist der Ionenaustauscher. Dieser entzieht dem Wasser sowohl Calcium- als auch Magnesiumionen und tauscht sie gegen Natriumionen aus. Solch ein Wasserenthärter mit Vollentsalzung wird zentral im Haus aufgebaut und benötigt für seinen Betrieb Salz. Auch eine regelmässige Wartung der Komponenten ist empfehlenswert. Eine andere Möglichkeit der Abwasserbehandlung ist die Umkehrosmose. Solche Filteranlagen werden meist unter der Spüle verbaut und sind für nur eine Abnahmestelle ausgelegt. Für ein komplettes Einfamilienhaus reichen sie aber nicht aus. Suchst du eine Abwasserbehandlung ohne chemische Zusätze, solltest du dich für die physikalischen Kalkwandler entscheiden.
Um die Qualität des Leitungswassers im Haushalt zu bestimmen, wird der Richtwert dH (deutsche Härte) angesetzt. Das Leitungswasser kann in drei verschiedene Kategorien eingeteilt werden:
Die Wasserqualität bei dir zu Hause kannst du in einer Wasseranalyse bei deinem Wasserversorger erfragen oder mit einem Teststreifen selber messen. Wie schon erwähnt, kannst du das Leitungswasser bedenkenlos trinken, auch wenn es sich um hartes Wasser handelt. Experten sehen darin keine Gefahr für deine Gesundheit. Glaubt man der Stiftung Warentest, scheint Leitungswasser teilweise sogar besser als abgefülltes Mineralwasser zu sein. Wenn du dich also für Leitungswasser entscheidest, sparst du Geld, Zeit und schonst gleichzeitig die Umwelt. Auch Brunnenwasser kannst du bedenkenlos zu dir nehmen. Lediglich beim Urlaub in einigen südeuropäischen Ländern solltest du vorsichtig sein und kein Wasser aus der Leitung konsumieren.
Für die Qualität des Trinkwassers musst du dir also nicht zwingend eine Wasseraufbereitungsanlage anschaffen. Es gibt jedoch einen Fall von Gesundheitsgefährdung, der in älteren Häusern immer wieder auftritt. Hier nämlich besteht Gefahr durch Legionellen, die zahlreiche Atemwegserkrankungen auslösen können. Es wird hier empfohlen, regelmässig eine Wartung der Wasserleitungen durchzuführen und diese auf Legionellenbefall hin zu untersuchen.
Lebst du in einer Region mit sehr hartem Wasser, erkennst du das recht deutlich an verschiedenen Haushaltsgeräten. Solches Wasser kommt meist in Regionen vor, in denen Sand- und Kalkgestein vorherrschend ist. Dieses harte Wasser kann den Geschmack und das Aussehen deiner Speisen und Getränke verändern. Dies wirst du vor allem bei Tee merken. Doch auch deine Stromrechnung geht deutlich nach unten, wenn du dir entsprechende Ersatzteile zur Wasseraufbereitung besorgst. Hochwertige Anlagen sind zwar nicht ganz preiswert in der Anschaffung. Jedoch solltest du den langfristigen Effekt nicht ausser Acht lassen. Folgende Vorteile einer Wasseraufbereitung sind erwähnenswert:
Egal für welche Wasseraufbereitungsanlage du dich entscheidest: Sie wird deine Lebensqualität deutlich verbessern. Doch nicht nur das – zu kalkhaltiges Wasser belastet nachweislich die Umwelt. Hast du sehr hartes Wasser in deinem Haushalt, benötigst du automatisch mehr Seife und Waschmittel. Auch verbrauchst du mehr Strom: Haben sich Kalkablagerungen an deinen Elektrogeräten festgesetzt, hast du einen deutlich höheren Energieaufwand zu erwarten.
Bei der Trinkwasserinstallation entscheiden sich viele Haushalte für einen sogenannten Rückspülfilter. Ein solcher empfiehlt sich vor allem bei alten Leistungen. Die Montage erfolgt direkt am Anfang der Hauswasserinstallation. Sand, Rost und Rohrabrieb sind Fremdteile, die nicht in das Leitungswasser gelangen sollten. Der Filter fängt diese auf und verhindert dies somit. Solche Teile können auch schädlich für die Gesundheit sein. Vor allem aber sorgen sie dafür, dass sich die feinen Öffnungen der Brauseköpfe zusetzen und du diese schneller erneuern musst.
Zunächst solltest du wissen, ob du die chemische oder die physische Form der Wasseraufbereitung bevorzugst. Ideal sind kleine und kompakte Modelle, die du am besten von einem spezialisierten Fachbetrieb installieren lässt. Achte ausserdem darauf, dass sich das Gerät leicht bedienen lässt. Auch die Wartung solltest du selbst ausführen können. Im Handel erhältliche Modelle unterscheiden sich teilweise stark hinsichtlich ihres Stromverbrauchs. Daher sollte auch dies ein wichtiges Kaufkriterium sein, das unbedingt zu beachten ist.
Welcher Kühlschrank, welche Waschmaschine hat den geringsten Energieverbrauch? Elektrogrossgeräte gehören zu den anspruchsvollsten Stromkonsumenten im Haushalt. Doch es gibt grosse Unterschiede. Um diese dem Verbraucher deutlich zu machen, wurden die Energieeffizienzklassen eingeführt. Weil die Geräte immer sparsamer im Verbrauch wurden, sind diese inzwischen etwas verwirrend: Welcher Kühlschrank ist nun sparsamer, der mit Klasse A oder der mit A+++? Und was sind Energieeffizienzklassen für Häuser? Die Antwort hierauf und auf viele weitere Fragen zum Thema findest du hier!
Eine Wärmepumpe auf Basis von Geothermie nutzt die kostenlose Umgebungswärme aus der Erde zum Heizen von Gebäuden. Aus guten Gründen sind geothermische Wärmepumpen eine gute und dauerhafte Lösung – da das Erdreich als ideale Wärmequelle das ganze Jahr über ein sehr gleichmässiges Temperaturniveau liefert, erzielt es eine konstante und zuverlässig gute Wirkung. Mit professioneller Planung und in fachgerechter Ausführung sind geothermische Wärmepumpen daher zu jeder Jahreszeit eine zuverlässige Lösung. Alles rund um das Thema Erdwärmepumpen erfährst du hier.
Die Bereitstellung von Trinkwasser und Brauchwasser ist mit einer sehr hohen Verantwortung verbunden. Neben dem Trinkwasserschutz ist es vor allen Dingen die Grundversorgung mit dem kostbaren Gut, welche zu den Hauptaufgaben der öffentlichen Verwaltung zählt. Der nachhaltige Umgang mit der immer knapper werdenden Ressource wird darüber hinaus auch in der Landwirtschaft und der Industrie immer wichtiger. Wie Wasserleitungen aufgebaut sind und welchen Normen sie unterliegen erfährst du in diesem Artikel.
Wenn die Heizkörper in einem Raum oder in der gesamten Wohnung nicht richtig warm werden oder ganz kalt bleiben, kann die Ursache zu viel Luft im Radiator sein. Ein klares Indiz ist, wenn du ein ständiges Gluckern hörst. In diesem Fall hilft es nicht, die Heizung stärker aufzudrehen. Vielmehr steht eine Entlüftung der Heizung an. Eine regelmässige Entlüftung der Radiatoren stellt die Funktionsfähigkeit der Heizung sicher und spart Energie. Hier erfährst du, was du für eine Heizkörperentlüftung benötigst und wie du sie fachgerecht durchführst.
Brandschutz ist in jedem Gebäude ein wichtiges Thema, um Menschen, Tiere und Gegenstände zu schützen. Welche Massnahmen dazu den rechtlichen Vorgaben genügen, ist im Schweizer Brandschutzgesetz präzise festgelegt. Wir beantworten dir die wichtigsten Fragen rund um Sorgfaltspflicht, Geltungsbereich und Bestimmungen zur Brandverhütung.
Die Waschmaschine gehört zu den elektrischen Geräten, die sich in beinahe jedem Schweizer Haushalt befinden. Kommt es zu einem Defekt, stehst du vor der Qual der Wahl: Ist die Reparatur der Waschmaschine noch rentabel oder solltest du dir doch ein neues Gerät anschaffen? Häufig sind die Reparaturkosten so hoch, dass der Kauf einer neuen Waschmaschine profitabler ist. Überleg dir also, welche Ersatzteile du benötigst und was ein Reparaturservice kosten würde. Hast du noch Garantie auf das Gerät, stellt sich die Frage natürlich nicht. In diesem Fall übernimmt der Hersteller die Kosten für die Reparatur der Haushaltsgeräte.