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Wasseraufbereitungsanlage: Beste Wasserqualität für dein Zuhause

Während die Enthärtungsanlage dazu dient, Leitungswasser in Gegenden mit hartem Wasser weich zu machen, dient die Wasseraufbereitungsanlage noch einem weiteren Zweck. Sie soll gezielt die Qualität des Trinkwassers verbessern. Zwar ist kalkhaltiges Wasser für die Gesundheit nicht schädlich. Doch wirst du erstaunt sein, wie sich auch der Geschmack von Wasser durch die Aufbereitung ändert. Zur Wasseraufbereitung stehen dir verschiedene Möglichkeiten und Geräte zur Verfügung. Alle dienen dazu, die Wasserqualität nachhaltig zu verbessern und Kalkablagerungen an Armaturen und unschöne Kalkflecken zu verhindern. Alles Wichtige zur Aufbereitung von Wasser erfährst du hier.

Welche Wasseraufbereitungsanlagen gibt es?

Die am häufigsten verwendete Art der Wasseraufbereitung ist der Ionenaustauscher. Dieser entzieht dem Wasser sowohl Calcium- als auch Magnesiumionen und tauscht sie gegen Natriumionen aus. Solch ein Wasserenthärter mit Vollentsalzung wird zentral im Haus aufgebaut und benötigt für seinen Betrieb Salz. Auch eine regelmässige Wartung der Komponenten ist empfehlenswert. Eine andere Möglichkeit der Abwasserbehandlung ist die Umkehrosmose. Solche Filteranlagen werden meist unter der Spüle verbaut und sind für nur eine Abnahmestelle ausgelegt. Für ein komplettes Einfamilienhaus reichen sie aber nicht aus. Suchst du eine Abwasserbehandlung ohne chemische Zusätze, solltest du dich für die physikalischen Kalkwandler entscheiden.

Wann spricht man von guter Wasserqualität?

Um die Qualität des Leitungswassers im Haushalt zu bestimmen, wird der Richtwert dH (deutsche Härte) angesetzt. Das Leitungswasser kann in drei verschiedene Kategorien eingeteilt werden:

  • weiches Wasser – bis 8 dH
  • mittlerer Härtebereich – zwischen 8 und 14 dH
  • hartes Wasser – ab 14 dH

Die Wasserqualität bei dir zu Hause kannst du in einer Wasseranalyse bei deinem Wasserversorger erfragen oder mit einem Teststreifen selber messen. Wie schon erwähnt, kannst du das Leitungswasser bedenkenlos trinken, auch wenn es sich um hartes Wasser handelt. Experten sehen darin keine Gefahr für deine Gesundheit. Glaubt man der Stiftung Warentest, scheint Leitungswasser teilweise sogar besser als abgefülltes Mineralwasser zu sein. Wenn du dich also für Leitungswasser entscheidest, sparst du Geld, Zeit und schonst gleichzeitig die Umwelt. Auch Brunnenwasser kannst du bedenkenlos zu dir nehmen. Lediglich beim Urlaub in einigen südeuropäischen Ländern solltest du vorsichtig sein und kein Wasser aus der Leitung konsumieren.

Wann ist Trinkwasser gefährlich?

Für die Qualität des Trinkwassers musst du dir also nicht zwingend eine Wasseraufbereitungsanlage anschaffen. Es gibt jedoch einen Fall von Gesundheitsgefährdung, der in älteren Häusern immer wieder auftritt. Hier nämlich besteht Gefahr durch Legionellen, die zahlreiche Atemwegserkrankungen auslösen können. Es wird hier empfohlen, regelmässig eine Wartung der Wasserleitungen durchzuführen und diese auf Legionellenbefall hin zu untersuchen.

Wie wirkt sich hartes Wasser auf den Haushalt aus?

Lebst du in einer Region mit sehr hartem Wasser, erkennst du das recht deutlich an verschiedenen Haushaltsgeräten. Solches Wasser kommt meist in Regionen vor, in denen Sand- und Kalkgestein vorherrschend ist. Dieses harte Wasser kann den Geschmack und das Aussehen deiner Speisen und Getränke verändern. Dies wirst du vor allem bei Tee merken. Doch auch deine Stromrechnung geht deutlich nach unten, wenn du dir entsprechende Ersatzteile zur Wasseraufbereitung besorgst. Hochwertige Anlagen sind zwar nicht ganz preiswert in der Anschaffung. Jedoch solltest du den langfristigen Effekt nicht ausser Acht lassen. Folgende Vorteile einer Wasseraufbereitung sind erwähnenswert:

  • Kalkablagerungen an elektrischen Geräten gehören der Vergangenheit an
  • der Verbrauch von Seife, Duschgel und Waschmittel verringert sich
  • die Wäsche wird weich und flauschig
  • keine Flecken mehr auf dem Geschirr nach dem Spülen

Warum sollte ich eine Abwasserbehandlung durchführen?

Egal für welche Wasseraufbereitungsanlage du dich entscheidest: Sie wird deine Lebensqualität deutlich verbessern. Doch nicht nur das – zu kalkhaltiges Wasser belastet nachweislich die Umwelt. Hast du sehr hartes Wasser in deinem Haushalt, benötigst du automatisch mehr Seife und Waschmittel. Auch verbrauchst du mehr Strom: Haben sich Kalkablagerungen an deinen Elektrogeräten festgesetzt, hast du einen deutlich höheren Energieaufwand zu erwarten.

Was genau macht ein Rückspülfilter?

Bei der Trinkwasserinstallation entscheiden sich viele Haushalte für einen sogenannten Rückspülfilter. Ein solcher empfiehlt sich vor allem bei alten Leistungen. Die Montage erfolgt direkt am Anfang der Hauswasserinstallation. Sand, Rost und Rohrabrieb sind Fremdteile, die nicht in das Leitungswasser gelangen sollten. Der Filter fängt diese auf und verhindert dies somit. Solche Teile können auch schädlich für die Gesundheit sein. Vor allem aber sorgen sie dafür, dass sich die feinen Öffnungen der Brauseköpfe zusetzen und du diese schneller erneuern musst.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Wasseraufbereiters achten

Zunächst solltest du wissen, ob du die chemische oder die physische Form der Wasseraufbereitung bevorzugst. Ideal sind kleine und kompakte Modelle, die du am besten von einem spezialisierten Fachbetrieb installieren lässt. Achte ausserdem darauf, dass sich das Gerät leicht bedienen lässt. Auch die Wartung solltest du selbst ausführen können. Im Handel erhältliche Modelle unterscheiden sich teilweise stark hinsichtlich ihres Stromverbrauchs. Daher sollte auch dies ein wichtiges Kaufkriterium sein, das unbedingt zu beachten ist.

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