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Luftentfeuchter: 7 Fragen für ein besseres Raumklima

Sinn und Zweck eines Luftentfeuchters erschliessen sich bereits aus dem Namen: Die Geräte dienen dazu, Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit zu entfeuchten. Dies ist vor allem wichtig, um einer Schimmelbildung vorzubeugen. Das Angebot an Luftentfeuchtern ist mittlerweile riesig, wobei sie sich hinsichtlich ihrer Bauart und Ausstattung teils deutlich unterscheiden. Nach Wasserschäden kommt beispielsweise gerne ein Bautrockner zum Einsatz. Der Luftentfeuchter wird übrigens auch als Raumentfeuchter oder Lufttrockner bezeichnet. Alles zu den Geräten erfährst du hier.

Wie funktioniert ein Entfeuchter?

Die Funktionsweise eines Lufttrockners ist schnell erklärt. Das Gerät saugt die Feuchtigkeit an und sammelt diese in einem Wasserbehälter. Bei einigen Geräten wird das Wasser sogar direkt nach aussen geleitet. Es gibt sowohl elektrisch betriebene Modelle als auch Geräte, die ohne Strom funktionieren. In diesen ist meist ein Granulat eingesetzt, welches der Luft die Feuchtigkeit entzieht. Diese Variante hat den Vorteil, dass keine weiteren Kosten für den Strom anfallen. Auch sind sie geräuschlos, während ein strombetriebenes Modell eine gewisse Geräuschkulisse verursacht. Weiterhin unterscheidet man folgende zwei Arten von Luftentfeuchtern:

  • den Adsorptionstrockner
  • den Kondensationstrockner

Die erstgenannte Variante wird gerne in Räumen mit einer niedrigen Temperatur, etwa im Keller, eingesetzt. Im Gegensatz zum Kondensationstrockner, wird hier kein Silikatgel eingesetzt, welches bei niedrigen Temperaturen vereisen könnte. Der Adsorptionstrockner hingegen ist für Temperaturen bis minus 35 Grad geeignet.

Wie entsteht eine zu hohe Luftfeuchtigkeit?

Ein undichtes Mauerwerk kann ebenso zu einer zu hohen Luftfeuchtigkeit führen wie falsches Lüften: Lüfte unbedingt regelmässig. Dabei ist es besser, das Fenster einmal komplett zu öffnen (das sogenannte Stosslüften) als es nur angekippt zu lassen. Egal wodurch die hohe Luftfeuchte im Haushalt entsteht: Ein Luftentfeuchtungsgerät hilft dir dabei, diese zu senken, und sorgt so auf Dauer für ein gesundes Raumklima. Bist du dir nicht sicher, wie hoch die Luftfeuchtigkeit in deinen Räumen ist, schaffst du dir einfach ein Hygrometer an. Die Instrumente sind schon für kleines Geld erhältlich und messen die Luftfeuchte zuverlässig. Noch etwas mehr kann das sogenannte Hygrostat: Dieses misst permanent die Feuchtigkeit und ist daher auch in vielen Luftentfeuchtern verbaut.

Welche Alternativen zum Luftentfeuchtungsgerät gibt es?

Möchtest du dir kein Gerät zur Luftentfeuchtung anschaffen, hast du auch andere Möglichkeiten, die Luftfeuchte zu senken. Am einfachsten ist es, regelmässig zu lüften; so reicherst du deinen Wohnraum auch optimal mit Sauerstoff an. Dies sollte mehrmals am Tag erfolgen, um die empfohlene Luftfeuchtigkeit von zwischen 40 und 50 Prozent zu erreichen. Ventilatoren hingegen sind im Sommer zwar eine Wohltat und erzeugen eine frische Brise. Zur Entfeuchtung der Luft tragen sie aber nicht bei, da sie die Luft nur umwälzen.

Übrigens: Nicht nur eine zu hohe Luftfeuchte kann schädlich für den Körper sein. Sinkt sie unter 30 Prozent, kann dies ebenso zu Atemwegsbeschwerden führen. In diesem Fall kann ein Luftbefeuchter, das Gegenstück zum Luftentfeuchter, die Lösung sein.

Warum ist Schimmel schädlich für die Gesundheit?

Feuchte Wände sind ein idealer Lebensraum für alle Arten von Lebewesen, die schädlich für die Gesundheit sein können. Allergien, Asthma, Husten und Atemprobleme sind nur einige der Erkrankungen, die Schimmelpilze auslösen können. Aus diesem Grund solltest du Schimmel erst gar nicht entstehen lassen, sondern ihm sorgfältig vorbeugen. Der Einsatz von mobilen Klimaanlagen in Verbindung mit dem richtigen Lüften reicht dafür in der Regel aus. Natürlich ist Schimmel auch schädlich für das Gebäude: Schlimmstenfalls musst du bei einer Schimmelbildung umfassende und kostspielige Sanierungsmassnahmen durchführen lassen.

Für welche Räume eignen sich Klimageräte?

Grundsätzlich kannst du Entfeuchter in jedem Raum aufstellen. Das Bad ist derjenige Raum der Wohnung, in welchem die Luftfeuchtigkeit besonders hoch ist. Hast du hier kein Fenster und auch keinen Lüfter, ist ein Entfeuchter ein Muss. Für welche Produkte du dich entscheidest, hängt im Wesentlichen von der Raumgrösse ab. Raumentfeuchter sind für verschiedene Zimmergrössen erhältlich, wobei folgende Geräte gängigerweise in Klassen unterschieden werden

  • für Räume bis 20 Quadratmeter
  • für Räume bis 50 Quadratmeter
  • für Räume bis 100 Quadratmeter
  • für Räume über 100 Quadratmeter

Was tun bei besonders hartnäckiger Feuchtigkeit

Lässt sich die Feuchtigkeit in deinen Räumen mit einem normalen Lufttrockner nicht entfernen oder hattest du gar einen Wasserschaden, solltest du die Vorzüge eines Bautrockners nutzen. Ein solches Gerät ist sehr viel leistungsstärker als ein normales Entfeuchtungsgerät. Bedingt durch die höhere Leistung eignet er sich bestens für sehr grosse Räume. Leider sind diese Modelle etwas preisintensiver und verbrauchen auch deutlich mehr Strom.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Luftentfeuchters achten?

Nicht nur der Preis spielt beim Kauf eines Luftentfeuchters eine Rolle. Achte auch auf das Fassungsvermögen des Wasserbehälters und die Entfeuchtungsleistung. Einige Modelle verfügen sogar über stimmige Zusatzfunktionen wie eine Timerfunktion, eine automatische Ausschaltfunktion oder eine Abtaufunktion. Ebenso spielt die Bauart eine Rolle: Ein mit Strom betriebenes Modell kannst du nur in solchen Räumen nutzen, in denen auch eine Steckdose vorhanden ist.

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