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Elektrische Badheizkörper für die angenehme Wärme im Bad

Elektrische Badheizkörper für die angenehme Wärme im Bad

Elektroheizungen für das Badezimmer benötigen häufig einen höheren Schutz vor Spritzwasser und Feuchtigkeit. Daher gibt es spezielle elektrische Badheizkörper, die zum einen sehr flach sind und zum anderen auch direkt als Handtuchheizkörper genutzt werden können. Gerade in kleineren Bädern sind solche Modelle sehr platzsparend und praktisch. Die Badheizung gestattet eine direkte Wärme ganz nach Bedarf und kann auch im Design gut auf die vorhandene Einrichtung abgestimmt werden.

Was ist eine Badheizung?

Der elektrische Badheizkörper arbeitet mit Strom und ist speziell für den Badbereich konzipiert. Das bedeutet, er wird an den Warmwasserkreislauf angeschlossen und kann über ein Thermostat aufgedreht und in der Temperatur variiert werden. Eine Badheizung wird ja in der Regel nur dann benötigt, wenn sich jemand im Bad oder in der Dusche aufhält. Die Heizung funktioniert unabhängig vom Heizsystem und schafft ein behaglicheres Gefühl beim Baden oder Duschen. Elektrische Badheizkörper können auch nachträglich installiert werden und verfügen über einen Feuchtigkeits- und Spritzschutz und einen Frost- und Überhitzungsschutz. Ihre teilweise sehr flache Bauform eignet sich für das Badezimmer am besten und nimmt wenig Platz weg.

Welche Badheizungen gibt es?

Du kannst die Badheizung sehr individuell an dein eigenes Bad anpassen und auch spezielle auswählen, die direkt als Handtuchtrockner dienen, dabei gleichzeitig aber auch den Raum selbst aufheizen. Im Badezimmer kommen folgende Modelle zum Einsatz:

  • der Röhrenheizkörper, eine Heizung mit integriertem Handtuchhalter in verschiedenen Designs
  • der Flachheizkörper, als Wandmontage praktisch, mit hoher Heizleistung und breitem Wirkungsgrad
  • die Handtuchheizung, platzsparend als reiner Handtuchhalter mit Heizstab
  • die Flächenheizung, Wand- oder Fussbodenheizung mit gleichbleibender Strahlungswärme

Wie funktioniert eine Elektroheizung für das Badezimmer?

Die Elektroheizung im Bad ist ein geschlossenes System, wobei der Heizkörper Hohlräume aufweist, in denen eine Thermoflüssigkeit und Wasser für die Aufheizung über eine Heizpatrone sorgen. Das schützt die Badheizung gleichzeitig auch vor Korrosion und Frost. Möglich sind die Regulierung der gesamten Raumtemperatur oder die direkte Wärmeabgabe.

Die elektrische Badheizung ermöglicht dir, innerhalb kurzer Zeit und damit sehr bedarfsgerecht das Badezimmer zu heizen, wobei sowohl die Montage als auch die Bedienung sehr einfach sind. Der Heizkörper wird über die Steckdose mit Strom betrieben und kann mit einem Timer sinnvoll programmiert werden. Du kannst Modelle mit Thermostat wählen, die ein überhitztes Badezimmer vermeiden. Der individuelle Einsatz macht Badheizungen sehr sparsam im Energieverbrauch. Erreicht werden Temperaturen von 40 bis 60° Celsius.

Wie unterscheiden sich Handtuchheizkörper und Elektroheizkörper?

Der Handtuchheizkörper besteht meistens aus mehreren Röhren, über die das Handtuch gelegt und sofort getrocknet werden kann. Die Modelle verfügen über mehrere Heizstufen, haben aber eine geringere Heizleistung als Elektroheizkörper, die an der Wand montiert und mit einer breiten Oberfläche versehen sind. Der Elektroheizkörper ist daher für grössere Bäder geeignet, während Handtuchtrockner im kleinen Bad oder als Ergänzung im grossen Bad sinnvoll sind. Beide Varianten können separat bedient werden.

Wann macht eine Badheizung Sinn?

Für den Wellness-Effekt ist ein elektrischer Badheizkörper immer eine gute Wahl. Selbst in einem sehr kleinen Bad kann ein Handtuchhalter, der beheizt wird, schon einiges bewirken. Für grössere Bäder gibt es breite Platten- und Flachheizkörper, die eine wohlige Gesamtwärme erzeugen. Handtuchheizungen wiederum sind sehr platzsparend und ermöglichen das Trocknen der Handtücher und Wäsche. Dazu ist eine Heizung gerade in feuchten Räumen sinnvoll, um die Feuchtigkeits- und Schimmelbildung zu vermeiden. Ist nach der Dusche das Bad schnell wieder trocken, entstehen weniger Probleme. Dazu kann die individuelle Wärme gut variiert und damit Strom gespart werden.

Wie wird die Badheizung im Bad und in der Dusche installiert?

Die Installation eines elektrischen Badheizkörpers ist einfach und unkompliziert und kann auch jederzeit nachträglich erfolgen. Der Aufwand ist gering und die Montage daher auch von Laien gut zu bewältigen. Willst du die Heizung selbst montieren, halte dich an die Gebrauchs- und Montageanleitung. Achte darauf, dass du alle Bauteile bereitlegst und das geeignete Werkzeug zur Verfügung hast. Wichtig ist, dass du das Zwangsmass beachtest, da die Heizungsrohre aus der Wand ragen. Vor der Montage der Heizung wird zunächst die Anschlussgarnitur angebracht, dann die Heizröhren. Gehe dabei in folgenden Schritten vor:

  • Ermittle die gewünschte Heizleistung für deine Raumgrösse.
  • Wähle den geeigneten Standort, damit die Heizung effizient arbeitet und gleichzeitig wenig Platz wegnimmt.
  • Ein Badezimmer mit Fenster eignet sich gut für die Montage der Heizung unterhalb der Fensterbank. Der Abstand sollte jedoch etwa 10 Zentimeter betragen.
  • Stelle die Heizungsanlage ab, wenn du die Elektroheizung installieren möchtest. Das Auslaufen von Wasser kannst du verhindern, wenn du es zunächst aus dem Heizkreislauf herauslaufen lässt. Dafür gibt es ein Ablassventil.
  • Bereite alles für die Montage des Heizkörpers vor. Das betrifft auch die Konsolen für die Wandmontage und die korrekten Abmessungen.
  • Schliesse den Vor- und Rücklauf an, um den elektrischen Badheizkörper mit der Heizungsanlage zu verbinden.
  • Montiere den Heizkörper und prüfe die Anschlüsse und Ventile auf ihre Dichtigkeit.

Welche Leistung bringt ein elektrischer Badheizkörper mit?

Die Leistung einer hochwertigen Badheizung bestimmt den Wirkungsgrad der Wärmeverteilung. Daher macht es für dich Sinn, vor dem Kauf das Badezimmer auszumessen und die Leistung an die Raumgrösse anzupassen. Dabei wird die Quadratmeterzahl mit der Leistung in Watt multipliziert. Elektrische Badheizkörper arbeiten mit einer maximalen Leistung von 450 bis 1.000 Watt. Für ein durchschnittlich grosses Badezimmer genügen 600 Watt.

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