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Eine Sprinkleranlage gehört zu den stationären, permanent funktionierenden Sprühwasserlöschanlagen. Sicherheit und Schadenverhütung durch Sprinkler sind effektiver zu gewährleisten als durch Feuerlöscher, was die Brandrisiken deutlich reduziert. Das Löschwasser wird dabei durch fest installierte Rohrleitungen direkt zum Brandort geleitet und dort durch Sprinkler (Düsen) versprüht. Technisch gesehen handelt es sich also um Löschdüsen, die an ein Rohrleitungsnetz angeschlossen, das heisst mit Wasser verdampft und unter Druck gesetzt werden. Ähnlich wie bei einem Thermometer dehnt sich die Flüssigkeit bei steigender Temperatur aus und der Innendruck im geschlossenen Glaskörper steigt. Im Brandfall öffnen sich nur die Sprinkler, deren Temperatur den angegebenen Wert überschreitet. In der Regel reichen ein oder zwei Sprinkler aus, um den Brand zu löschen. Durch diesen sehr gezielten Einsatz von Löschwasser wird auch der Wasserschaden auf ein Minimum reduziert.
Der erste Sprinklerkopf wurde 1874 vom Klavierbauer Henry Parmelee entwickelt und patentiert. Die ersten Versuche, Brände in der Entstehungsphase zu bekämpfen, fanden in amerikanischen Webereien statt. Bereits 1723 gab es einen Wassertank. Ursprünglich waren die Wasseraustrittsdüsen mit einer Metallplatte verschlossen, die durch eine Vorrichtung, die mit einer Schmelzlotverbindung verbunden war, in Position gehalten wurde. Bei entsprechender Temperatur schmolz das Lot, die Haltevorrichtung gab die Metallplatte, die durch den Wasserdruck herausgedrückt wurde, und das Wasser frei.
Die Sprinkler von Sprühwasserlöschanlagen werden durch Glas verschlossen, das als thermischer Sensor fungiert. Sie reagieren auf eine erhöhte Temperatur und sind damit ein effektives Mittel zum Brandschutz und zur Gewährleistung der Sicherheit. Wird diese sogenannte Auslösetemperatur überschritten, öffnen sich die Sprinkler und beginnen sofort mit der Löschung des Feuers. Sobald die Sicherheitstechnik ausgelöst wird, wird gleichzeitig die Feuerwehr alarmiert. Die nominale Öffnungstemperatur wird im Allgemeinen an die Umgebungstemperaturbedingungen angepasst. Je nach Einsatzgebiet reicht der Temperaturbereich von 57 Grad (hellrot) bis 340 Grad (blau-schwarz). Die Lösetemperatur hängt auch von der Grösse der eingeschlossenen Luftblase ab, das heisst mit zunehmender Grösse steigt die Lösetemperatur an, was durch die Farbe der Ampullenflüssigkeit angezeigt wird und im Durchschnitt etwa 30 Grad über der zu erwartenden Raumtemperatur liegt.
Im Falle eines Brandes spricht vieles für die Sprinklertechnik, aber insbesondere die hohen Anschaffungskosten sind ein Gegenargument. Bei hochwertigen Immobilien und Institutionen spricht der Schutz des Sachwertes im Haus durchaus für eine Sprinkleranlage, besonders wenn die betroffenen Gebäude im Brandfall nicht rechtzeitig für die Feuerwehr zugänglich sind. In jedem Fall ist die Technik für jeden nützlich, der weder Kosten noch Aufwand für seine Sicherheit scheut, um eine solche Anlage zu realisieren. In privaten Haushalten werden Sprinkleranlagen in der Regel nicht eingesetzt, da die Anschaffung oftmals zu teuer ist. Kosten für Wartung fallen ebenfalls an und sollten nicht vergessen werden. Der Brandschutz in den eigenen vier Wänden stand nach Angaben von Versicherungskreisen aber im Mittelpunkt einer vor einigen Jahren begonnenen Rauchmelderkampagne.
Die Betreiber der jeweiligen Anlage sind verpflichtet, regelmässige Kontrollen und Wartung durchzuführen. Dazu gibt es in jedem Land entsprechende Richtlinien. Besonders wenn sich Rost in Düsen und Rohren abgesetzt hat, werden oft starke Säuren (zum Beispiel Salzsäure) verwendet, um ihn zu entfernen. Leider schädigen diese Säuren aber auch das gesunde Rohr und können sogar die Sprinklerdüsen beschädigen.
Zu den klassischen Einsatzorten von Sprinkleranlagen gehören Hochhäuser, Geschäftshäuser, Kaufhäuser, Industrieanlagen, Versammlungsstätten und Tiefgaragen. Die Installation von Sprinkleranlagen ist in einigen Katastrophenfällen überlebenswichtig und wird daher oft von Behörden und Versicherungen gefordert. Immer mehr Industrie- und Lagerhallen, Hotels und Behörden setzen auf den Einbau von Sprinkleranlagen, um die entsprechenden Brandschutzanforderungen zu erfüllen. In privaten Haushalten oder in Alten- und Pflegeheimen werden Sprinkleranlagen bisher allerdings kaum eingesetzt. Problematisch ist der Einsatz einer Sprinkleranlage hingegen in Museen, Bibliotheken und Archiven. Auch hier ist das Löschmittel Wasser grundsätzlich bedenklich, da es unersetzliche Gegenstände beschädigen könnte.
Die Versorgung des Rohrnetzes mit Wasser erfolgt in der Regel über einen Druckluftwasserbehälter, der bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Darüber befindet sich ein Druckluftpolster. Jeder zum Löschen vorgesehene Bereich wird normalerweise über eine separate Rohrleitung mit Wasser versorgt. Alarmventilstationen und Überwachungsgeräte stellen dabei ein effektives Regelungs- und Alarmsystem zur Sicherstellung der Wasserversorgung bereit.
Die Osmoseanlage ist eine moderne Wasserfilteranlage, welche effektiv das Wasser vor Verunreinigungen schützt und reinigt. Neben der Verwendung in der Raumfahrt, wo die NASA in den 60er Jahren die Umkehrosmose als Technologie zum Trinkwasser Recycling für bemannte Weltraumflüge einführte, wird die Filteranlage vor allem zur Trinkwassergewinnung aus dem Meer genutzt. Die Effektivität des Filters lässt sich anhand der Wasserqualität bemessen, welches nach der Filterung einen hohen Reinheitsgrad vorzuweisen hat. Dabei sind die Anlagen vor allem aus Umweltgesichtspunkten äusserst relevant, denn der sparsame Umgang mit Trinkwasser und die Wiederaufarbeitung von Brauchwasser werden immer wichtiger.
Wer auch im Alter nicht auf die Wohltat eines Wannenbades verzichten möchte, ist mit einem Badewannensitz gut beraten. Senioren haben es oft schwer, aus der Wanne aufzustehen und bevorzugen daher das Duschen. Mit den entsprechenden Badehilfen aber müssen sie auf ein Vollbad nicht verzichten. Im heissen Wasser zu baden ist unglaublich entspannend und tut bei einer Erkältung ebenso gut wie bei Rückenschmerzen. Auch in der Pflege sind solche Alltagshilfen durchaus nützlich und erleichtern der Pflegekraft die Arbeit ungemein. Alle Fragen zum Thema beantworten wir hier.
Die Waschmaschine anschliessen, das ist ein Fall für den Monteur, richtig? Tatsächlich ist es gar nicht so schwer: Mit der richtigen Anleitung schliesst du deine Waschmaschine problemlos selbst an. Du solltest einen Wasseranschluss zur Verfügung haben, brauchst einen Zulaufschlauch und einen Ablaufschlauch sowie Strom. Bei vielen Wohnungen befinden sich die Anschlüsse für die Waschmaschine im Keller – sie können aber auch im Badezimmer oder in der Küche verbaut sein. Übrigens werden die nötigen Schläuche und anderes Zubehör oft mit der Waschmaschine zusammen geliefert. Mit unserer Anleitung wird die Installation der Waschmaschine zum Kinderspiel.
Wärme ist eine Form von Energie, die der Mensch für sein Wohlbefinden braucht. Das flackernde Feuer im Kamin, das unsere romantische Natur anregt, bietet sowohl Vor- als auch Nachteile. Neben dem geringen Wirkungsgrad ist die Nutzung von Holz mit hoher Rauchentwicklung verbunden. Das kann sich negativ auf das Raumklima auswirken kann. Eine Infrarotheizung bietet hier die passende Alternative und kann als Zusatzheizung oder Hauptheizung genutzt werden. Dabei punktet die Infrarotwärme durch hohe Energieeffizienz, eine kostengünstige Montage und Wartung sowie vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Wer ein Badezimmer plant, muss zahlreiche Entscheidungen treffen. Auch rund um die Duscharmaturen gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Soll die Armatur auf oder unter dem Putz liegen? Soll ich einen Thermostat oder eine Mischbatterie einsetzen? Was muss ich beachten, wenn ich einen Durchlauferhitzer benutze? Und wie finde ich überhaupt die passende Duscharmatur? Mit diesem Artikel wollen wir dir die Entscheidung erleichtern und dir helfen, die perfekten Armaturen für dein Bad zu finden.
Die perfekte Dusche behält das Wasser für sich, anstatt das ganze Badezimmer zu befeuchten. Das Geheimnis ist die Duschtrennwand. Unterdimensioniert, falsch angebracht, am falschen Ende gespart: Die Physik des Wassers lässt sich nicht ändern, nur akzeptieren. Neben der Funktion ist auch die Ästhetik wichtig. Schliesslich verbringt man viel Zeit im Bad. Die Duschtrennwand sollte deshalb mindestens so sorgfältig ausgesucht werden wie die übrigen Badmöbel. Und damit sie schön bleibt, sollte sie auch gut zu reinigen sein. Hier sind die Antworten auf deine Fragen rund um die Duschtrennwand.