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Badsanierungen richtig durchführen – das sind die besten Tipps

Badsanierungen richtig durchführen – das sind die besten Tipps

Auch das schönste Badezimmer will irgendwann erneuert werden. Die Heizung entspricht nicht mehr dem neuesten Stand, die Badewanne soll gegen eine Dusche getauscht werden, die Farbe der Fliesen ist nicht mehr modern. Bevor du dich um Fliesenleger, Heizungsexperte und Co. kümmerst, steht die Badplanung an. Eine fundierte Planung ist die Basis für die Arbeiten der Handwerker. Vor allem dient sie dazu, den zeitlichen Aufwand und die Kosten zu schätzen. Mit ein wenig Phantasie und Sorgfalt kannst du die Planung selbst übernehmen. Die Umsetzung gehört allerdings in die Hände von Fachleuten. Wie eine Badsanierung abläuft, erfährst du hier.

Was versteht man unter Badsanierungen?

Von Badsanierungen spricht man, wenn ein altes und renovierungsbedürftiges Bad rundherum erneuert wird. Es handelt sich also um eine Renovierung und eine Modernisierung, nicht aber um eine Neuplanung. Bei einer Badsanierung musst du dich grundsätzlich nach dem vorhandenen Grundriss deiner Wohnung richten. Einige Anschlüsse lassen sich im Rahmen der Sanitärarbeiten verlegen, allerdings kann es dir passieren, dass sich nicht jeder deiner Wünsche in vollem Umfang umsetzen lässt. Hier unterscheiden sich Badsanierungen unter Umständen von einer Neuplanung. Trotzdem haben erfahrene Badplaner eine Menge Tipps und Tricks für dich, wie du dein altes Badezimmer nach deinen Vorstellungen sanierst, ohne zu viel Geld auszugeben.

Wann sollte ich das Badezimmer erneuern?

Fliesenleger, Sanitärfachleute und Elektriker gehen meist davon aus, dass ein Badezimmer spätestens nach 15 bis 20 Jahren rundum erneuert werden sollte. Selbst bei regelmässiger Wartung der Heizungsanlagen und bei bester Pflege der Sanitäranlage sind die Geräte nach dieser Zeit am Ende ihres Lebenszyklus angekommen. Oft gibt es nach so langer Zeit kaum noch Ersatzteile, eine günstige Reparatur ist also nicht mehr möglich. Ausserdem gefällt dir die Farbe von Fliesen, Badewanne, Dusche und Waschbecken vielleicht nicht mehr, weil sie nicht mehr dem aktuellen Trend der Zeit entsprechen. Spätestens dann ist es an der Zeit für eine umfassende Badrenovierung.

Wie laufen Badsanierungen ab?

Unabhängig davon, ob du dein Bad in seiner heutigen Form sanierst oder ob du einen vollständigen Badumbau mit dem Einbau einer neuen Dusche statt einer Badewanne planst, besteht eine Badsanierung aus zwei Phasen:

  1. Badplanung
  2. Umbau

Die Badplanung führst du mit etwas Geschick und mit einem guten Blick für die Details selbst durch. Dazu misst du dein Bad aus und zeichnest den Grundriss auf Papier auf. Danach trägst du die gewünschten Sanitäranlagen wie das WC, das Waschbecken und die Badewanne ein. Am besten beginnst du mit Standardabmessungen, die du später noch veränderst, sofern in deinem Bad genügend Platz ist. Für den Umbau suchst du dir Handwerker aus deiner Region. Mit ihnen besprichst du deine Planung in allen Details. Danach lässt du die Kosten schätzen. Sie sind die Grundlage für deine Entscheidung. Wenn du nicht selbst aktiv werden willst, beauftragst du einen professionellen Badplaner mit allen Arbeiten. Diese Fachleute sind auf Badsanierungen spezialisiert und wissen genau, wie man sie schnell und mit einem überschaubaren Aufwand durchführt.

Was wird bei den Sanitärarbeiten gemacht?

Unter Sanitärarbeiten fasst man alles zusammen, was irgendwie mit den Sanitäranlagen in Verbindung steht:

  • den Anschluss von WC, Waschbecken, Badewanne und Dusche an die Wasserversorgung
  • die Entfernung und Verlegung von Wasserrohren
  • das Anbringen der Abflüsse, damit das Wasser sicher abläuft

Welche Heizung eignet sich für das Bad?

Badsanierungen sind ideal dazu geeignet, die Heizungsanlagen, die Wärmepumpe und die Lüftungsanlagen auszutauschen oder zu modernisieren. Achte bei der Wahl deiner Heizung darauf, dass sie zur vorhandenen Heizungsanlage im Haus passt. Der Heizkörper soll nicht zu viel Wärme abgeben und die Heizkosten dadurch in die Höhe treiben. Gerade bei grösseren Bädern ist aber sicherzustellen, dass er eine ausreichende Heizleistung erbringt. In kleinen Bädern sehen beheizbare Handtuchhalter sehr hübsch aus. Sie sind praktisch, weil du dir damit einen separaten Halter für die Handtücher sparst.

Wie bringe ich Dusche und Badewanne auf kleiner Fläche unter?

Bei Badsanierungen stellt sich häufig die Frage, ob du die alte Wanne gegen eine Dusche austauschen kannst oder ob sogar genügend Platz ist für eine Badewanne und eine Dusche. Ein erfahrener Badplaner hat mit Sicherheit eine kluge Lösung auch für kleine Flächen. Es ist fast immer möglich, eine Badewanne komplett zu entfernen und eine Duschkabine einzubauen. Unter Umständen nimmst du eine offene Dusche ohne Duschwand. Sehr beliebt sind ebenerdige Duschen ohne Duschwanne. Auch der Einbau einer Duschwand in Form eines Aufsatzes auf einer Badewanne ist eine gute Lösung. Dadurch bleibt die Badewanne erhalten und du kannst Dusche oder Wanne nach Bedarf nutzen.

Wie verändere ich mein Badezimmer mit wenig Aufwand?

Badsanierungen gehören zu den teuren Veränderungen in jeder Immobilie. Wenn du den Raum mit einem überschaubaren Aufwand verschönern willst, tauschst du vielleicht nur das WC, das Waschbecken und die Badewanne oder die Dusche mit den Armaturen aus. Die Fliesen lässt du unverändert und bringst lediglich mit neuen Handtüchern und Badaccessoires optisch frischen Wind in dein Bad.

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