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Geothermie ist der Fachbegriff für Erdwärme. Aber wie nutzt man nun Erdwärme und warum spricht man im Plural von erneuerbaren Energien? Geothermie wird zum Heizen wie auch zum Kühlen genutzt und kann sogar für die Erzeugung von elektrischem Strom eingesetzt werden. Man spricht deshalb im Plural von erneuerbaren Energien, weil es sowohl die oberflächennahe Geothermie als auch die Tiefengeothermie (und noch einiges dazwischen) gibt. In der Schweiz wird überwiegend die oberflächennahe Geothermie genutzt, es geht hier um Tiefen bis etwa 400 Meter. Die Wärmeenergie der Erde wird in erster Linie zum Heizen verwendet. Erst bei Temperaturen von mehr als 80 Grad Celsius kann die Erdwärme zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Dafür sind tiefere Bohrungen nötig, man bohrt hier vier bis fünf Kilometer tief in die Erde. Erneuerbare Energien sind Geothermie-Techniken, weil die Erdwärme nicht einmal abgeführt wird und dann weg ist. Die Erde erwärmt sich immer wieder, sodass hier eine nicht so leicht zu erschöpfende Energiequelle zur Verfügung steht.
Etwa 3.700.000 Megawattstunden geothermische Energie wurden 2018 produziert. Mehr als 80 Prozent der genutzten Erdwärme stammte aus Erdwärmesonden, der grösste Teil davon oberflächennah. Geothermie spielt in der Schweiz durchaus eine wichtige Rolle, denn sie stellt 4,9 Prozent der benötigten Raumwärme des Landes und spart 324.000 Tonnen Erdöl und 1.024.000 Tonnen klimaschädliches CO2 ein (ebenfalls: Stand 2018). Die Nutzung der Geothermie soll weiter ausgebaut werden, von staatlicher Seite wird das gefördert. Und natürlich wird geforscht: Wie kann die Erdwärme noch besser für das Heizen der Gebäude, für Thermalbäder, die Warmwasserversorgung und mehr genutzt werden? Bis zum Jahr 2050, so die Pläne, sollen pro Jahr 4.400 Gigawattstunden Strom durch Tiefengeothermie erzeugt werden. Um das Ziel zu erreichen, müsste die Zuwachsrate der Stromproduktion jährlich bei 10 Prozent liegen.
Die Frage ist berechtigt, denn tatsächlich reichen die ältesten Anlagen für die Nutzung von Geothermie in Europa schon in die Zeit des antiken Roms zurück. In Frankreich gibt es Anlagen für die geothermische Nutzung im 14. Jahrhundert. Die Energieeffizienz geothermischer Anlagen ist ausserdem überragend. Aber immer wieder hört man auch Warnungen: Geothermie kann zu Erdbeben führen. In Basel kam es 2006 genauso wie in St. Gallen 2013 bei Tiefbohrungen zu Erschütterungen, die die Stärke 3.4 beziehungsweise 3.5 auf der Richterskala erreichten. Die überwiegende Nutzung der Erdwärme im privaten Hausbau und in Unternehmen ist aber oberflächennah und birgt dieses Risiko nicht. Um Geothermie nicht nur für die Wärmeerzeugung zu nutzen, sondern auch für die Stromerzeugung, muss man allerdings tief bohren. Hier wird noch geforscht, unter anderem an der ETH-Zürich.
Unter einer Wärmepumpe versteht man eine Maschine, die thermische Energie aus einem Reservoir mit einer niedrigeren Temperatur aufnimmt und sie zusammen mit der Antriebsenergie als Nutzwärme auf ein zu beheizendes System überträgt. Jeder Kühlschrank ist im Endeffekt eine Wärmepumpe. Und die Erdwärme kann ebenfalls für Wärmepumpen genutzt werden – dann werden beispielsweise Gebäude damit geheizt. Man spricht hier heute von Erdwärmepumpen, früher wurden diese auch als erdgekoppelte Wärmepumpen bezeichnet.
Für die Stromgewinnung in der Energiewirtschaft wird Erdwärme nicht so sehr genutzt. Da spielen andere erneuerbare Energien (noch) eine wichtigere Rolle. Wasserkraft beispielsweise findet in der Schweiz schon sehr lange in der Energiewirtschaft Verwendung. Geothermie dagegen wird für die Warmwasserversorgung eingesetzt. Vereinfacht erklärt wird Wasser über Rohre nach unten gepumpt, in ein sogenanntes Wärme-Reservoir. Das ist eine Stelle im Gestein, die wärmer ist als die Umgebung. Meist liegen diese Stellen bis etwa 400 Meter tief. Das Wasser kann sich dort erwärmen und wird warm wieder nach oben geholt.
Pilotprojekte zur Stromgewinnung aus Geothermie befinden sich in Basel und St. Gallen, wurden aber aus Sicherheitsgründen eingestellt. Tiefengeothermie soll künftig in verschiedenen Projekten in und um Basel, Winterthur, Zürich, zwischen Lausanne und Genève sowie an zahlreichen anderen Orten eingesetzt werden.
In verschiedenen Formen kommt Geothermie in ganz unterschiedlichen Ländern weltweit zum Einsatz. Island beispielsweise bestreitet die Stromversorgung sowie die Wärmeversorgung des gesamten Landes aus Erdwärme. Aber auch in Schweden, in den USA und in Japan wird die Erdwärme ausgiebig genutzt. Übrigens sehen viele Energieexperten den idealen Energiemix der Zukunft in einer Kombination verschiedener Technologien, der ausser Bioenergie und Geothermie auch die Brennstoffzelle und weitere beinhalten wird.
Ein intelligenter Bewässerungscomputer hilft dir, deine Pflanzen bestmöglich mit Feuchtigkeit zu versorgen, auch wenn du nicht zuhause bist. Verschiedene Hersteller von Gartengeräten führen auch Bewässerungssysteme in ihren Sortimenten. Im professionellen Gartenbau und in der Landwirtschaft werden diese Systeme schon seit Jahrzehnten eingesetzt. Doch auch immer mehr Gartenbesitzer entscheiden sich für solch eine Zeitschaltuhr, denn der Nutzen in der Praxis ist einfach unschlagbar.
Feuchte Wände sind ein Problem, vor dem viele Hausbesitzer Angst haben. Feuchtigkeit kann Schimmel und damit umfangreiche Sanierungsmassnahmen mit sich bringen. Einer zu hohen Luftfeuchtigkeit kannst du sowohl durch richtiges Lüften als auch durch den Einsatz von Luftentfeuchtern vorbeugen. Bist du dir nicht sicher, ob in deinem Wohnhaus eine optimale Luftfeuchte herrscht, solltest du dir einen Feuchtigkeitsmesser zulegen. Ob in Wänden im Beton, in der Luft oder im Holz: Die Geräte sind absolut verlässlich und gewährleisten dir eine einfache Messung. Wenn du in einem alten Haus mit schlechter Bausubstanz wohnst, solltest du dir unbedingt solch ein Gerät anschaffen.
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Die Waschmaschine anschliessen, das ist ein Fall für den Monteur, richtig? Tatsächlich ist es gar nicht so schwer: Mit der richtigen Anleitung schliesst du deine Waschmaschine problemlos selbst an. Du solltest einen Wasseranschluss zur Verfügung haben, brauchst einen Zulaufschlauch und einen Ablaufschlauch sowie Strom. Bei vielen Wohnungen befinden sich die Anschlüsse für die Waschmaschine im Keller – sie können aber auch im Badezimmer oder in der Küche verbaut sein. Übrigens werden die nötigen Schläuche und anderes Zubehör oft mit der Waschmaschine zusammen geliefert. Mit unserer Anleitung wird die Installation der Waschmaschine zum Kinderspiel.
Bauteile mit unterschiedlichen Ausdehnungseigenschaften müssen mit Dehnungsfugen versehen werden. Das verhindert die Bildung von Rissen und sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit in die Zwischenräume läuft. Dauerelastische Silikonfugen sind dafür eine ideale Lösung. Im Badezimmer schützen sie die Ränder von Dusche, Badewanne und Waschbecken. In der Küche und anderen Feuchträumen dichten sie unter anderem den Übergang vom Boden zur Wand ab. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, denn Silikon ist ein besonders effektiver Dichtstoff. Im Folgenden erfährst du, wie du eine Silikonfuge fachgerecht ziehst und wie du alte Fugen reinigst oder erneuerst.
Die Fliesen sollen erneuert werden, die alte Badewanne soll in eine moderne Dusche umfunktioniert werden, das gesamte Badezimmer soll optisch mehr Pfiff bekommen? Wer eine umfassende Badezimmerrenovierung plant, sollte einen Fachmann damit beauftragen. Mit einer durchdachten Badplanung lassen sich kleine Bäder optisch vergrössern, sodass alle gewünschten Sanitäranlagen Platz finden. Kümmert sich der Badezimmerplaner ausserdem um die anschliessende Durchführung, koordiniert er alle Handwerker, damit das neue Bad so schnell wie möglich fertig ist und damit der Umbau nur wenig Zeit in Anspruch nimmt. Eine geschickte Badplanung ist also die Voraussetzung für ein schönes neues Bad.