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Moderne Heizkessel – Geld sparen und besser heizen!

Preiswert in der Anschaffung, sparsam im Verbrauch und auch noch klimafreundlich – gibt es den idealen Heizkessel? Leider nicht ganz. Wer sich heute ein neues Heizsystem anschaffen will, dem stehen aber viele Varianten zur Auswahl: moderne Gas- oder Ölheizungen, die viel effizienter sind als ihre Vorgänger, nachwachsende Rohstoffe als Energieträger, Wärmepumpen oder eine Kombination mit Sonnenenergie für das Warmwasser. Nicht alle sind kostengünstig, aber dafür gibt für manche Zuschüsse. Hier findest du Antworten auf deine Fragen!

Welche Heizkessel sind überhaupt noch zugelassen?

Die Schweiz hat in den vergangenen Jahren mehrere Schritte unternommen, um den Ausstoss des klimaschädlichen Kohlendioxids zu verringern. Dazu gehören die Energiestrategie 2050 und die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn). Für zukünftige Heizungsanlagen gelten daher strengere Grenzwerte als bisher. Dies trifft im Ergebnis vor allem Ölheizungen, die diese nur noch mit sehr guter Wärmedämmung einhalten können. Bestehende Anlagen sind davon nicht betroffen, müssen aber die Grenzwerte in den Vorschriften zur Luftreinhaltung erfüllen.

Was kostet ein neuer Heizkessel?

Weil der Bedarf und die Installation vor Ort individuell sind, ist es schwer, pauschal Preise zu vergleichen. Grundsätzlich sind diese abhängig von der Leistung des Kessels und vom Brennstoff. Am günstigsten sind in der Regel Wand-Gasheizungen, darauf folgen Stand-Gasheizungen, noch etwas teurer sind Ölheizungen. Wer schon einen Tank hat, kann sich zumindest diese Ausgabe sparen. Auch Pelletheizungen liegen im oberen Segment. Die Anschaffungs- und Montagekosten sind allerdings nur ein Faktor bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit. Hinzu kommen die Brennstoffkosten und die Wartung. Der Verbrauch hängt auch von der Grösse des Wasserspeichers ab. Im Durchschnitt werden 30 Prozent der Energie für die Warmwasserbereitung benötigt.

Für welche Heizung gibt es Förderungen?

Umwelt- und klimafreundliche Heizsysteme sind in der Anschaffung fast immer teurer als fossile Energieträger. Fördergelder sollen dies auffangen und die Verbraucher motivieren, in zukunftsträchtige Wärmeerzeuger zu investieren. Eine Förderung gibt es deshalb für Holzverfeuerung, Wärmepumpen oder Solaranlagen, aber auch für die Dämmung von Gebäuden. Ersetzt du deine alte Ölheizung durch eine neue Hauptheizung aus erneuerbaren Energien, beispielsweise Solarthermie, und ergänzt diese durch eine Reserve mit Öl oder Gas für den Winter, kann dies auch förderungswürdig sein. Die Kantone unterscheiden sich allerdings erheblich in ihrer Förderpolitik.

Was bringt ein Brennwertkessel?

Ein Brennwertkessel nutzt den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig, weil selbst die Wärme des Abgases noch verwendet wird. Bei Öl und Gas ist die Technik heute Standard. Gegenüber den früheren Systemen ist dies eine deutliche Verbesserung, die dem Hausbesitzer bares Geld spart. Inzwischen gibt es sogar Brennwertkessel für Holzheizungen.

Gibt es Heizkessel für Scheitholz?

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Heizsystemen für Holzbefeuerung, die in ihrer Effizienz und Wartungsfreundlichkeit weit über den offenen Kamin hinausgehen. Am bekanntesten sind vermutlich Pelletheizungen, es sind aber auch solche für Hackschnitzel oder Scheitholz auf dem Markt. Dafür gibt es unterschiedliche Speichersysteme. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, bei dem während der Verbrennung nur das CO2 freigesetzt wird, das der Baum in seiner Wachstumsphase gebunden hat. Das naturbelassene Scheitholz verursacht sogar noch weniger CO2-Emissionen als Pellets.

Welcher Brennstoff bleibt auch langfristig ein günstiger Energieträger?

Voraussagen für die Zukunft sind immer mit Unsicherheit behaftet. Folgende Faktoren solltest du in Betracht ziehen:

  • Der Ölpreis hängt stark von der globalen politischen Situation ab. Die Verbrennung von Öl ist ausserdem stark klimawirksam. Zukünftige Regierungen könnten Vorschriften und Grenzwerte weiter verschärfen.
  • Gas ist ebenfalls ein fossiler Energieträger. Die CO2-Emissionen sind etwas geringer als beim Öl. Es gilt als vergleichsweise sauberer, effizienter Energieträger und als mittelfristige Übergangslösung. Es muss allerdings ebenfalls importiert werden und lokale Händler haben keinen Einfluss auf die Weltmarktpreise.
  • Ein CO2-neutraler Brennstoff ist Holz, das in verschiedenen Formen genutzt werden kann. Holz wächst vor Ort und weiträumig in Europa. Der Holzpreis ist zwar nicht von der globalen Politik abhängig, aber von Angebot und Nachfrage. Ganz ohne Brennstoffkosten kommen die Solarthermie und Wärmepumpen aus.

Wann lohnt es sich, einen alten Heizkessel zu erneuern?

Niemand legt gerne viel Geld für ein neues Gerät auf den Tisch, wenn das alte noch funktioniert. Gehört dein Haus aber zu denen, die eine 30 Jahre alte Ölheizung haben, wirf einen Blick auf die letzte Tankfüllung und nimm dir deinen Taschenrechner. Sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht kannst du es nur besser machen. Und nicht zuletzt steigt mit dem Alter der Heizung auch die Gefahr, dass sie dich genau dann im Stich lässt, wenn du sie brauchst. Vor dem Einbau einer neuen Heizung in einen Altbau ist es sinnvoll, diesen zunächst zu sanieren und zu dämmen, falls dies noch nicht geschehen ist, denn dann benötigt das neue Heizsystem weniger Leistung. Neue Heizkörper helfen, die Energieeffizienz zu steigern. Und statt grosser Durchlauferhitzer im Bad gibt es Lösungen, die günstiger sind als der teure Strom.

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