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Umwälzpumpe – wichtige Haustechnik für jedes Zentralheizungssystem

Umwälzpumpe – wichtige Haustechnik für jedes Zentralheizungssystem

Fast alle Zentralheizungssysteme der heutigen Haustechnik sind mit einer Umwälzpumpe ausgestattet. In einem komplexen Heizungssystem bildet sie ein kleines, aber sehr wichtiges Detail: Die Pumpe im Keller ist das Verbindungsglied zwischen dem Kessel und der Heizfläche. Allerdings sind Heizungspumpen oft die grössten heimlichen Stromfresser im Haushalt. Wie Umwälzpumpen funktionieren und wie du sie energiesparend einsetzt, erfährst du in diesem Artikel.

Was kostet eine Umwälzpumpe für die Haustechnik?

Manchmal kann der Preis ein und derselben Umwälzpumpe erheblich abweichen, wie ein Blick auf einen Online-Preisvergleich zeigt. Elektronisch gesteuerte Pumpen haben dafür eine lange Lebensdauer. Gleichzeitig schonen sie den Geldbeutel: Die Betriebskosten können im Vergleich zu Standardpumpen um bis zu 80 Prozent sinken. Modelle, die älter als das Baujahr 2007 sind, haben allerdings oft einen unnötig hohen Stromverbrauch und treiben so die Betriebskosten in die Höhe. Die Umwälzpumpe im Heizraum kann daher ein Grund für hohe Stromkosten sein. Oft werden auch ungeregelte Pumpen eingesetzt, da im Winter auch die Betriebsgebäude beheizt werden müssen. Die Installation von Hocheffizienzpumpen kostet übrigens oft nur einen kleineren bis mittleren dreistelligen Eurobetrag.

Wie effizient ist eine Umwälzpumpe und was sind Hocheffizienzpumpen?

Oft lohnt es sich sowohl aus ökonomischen als auch ökologischen Gründen, moderne Hocheffizienzpumpen einzubauen, auch wenn die alte Pumpe noch jahrelang gelaufen wäre. Sparsame Heizungsumwälzpumpen müssen in Zukunft zwar strenge Effizienzrichtlinien erfüllen. Aber dies stellt in der Regel keine Hürde dar: Mit extrem kleinen Pumpen, die im Durchschnitt nur ein Watt Leistung benötigen, kann jeder Heizkörper einzeln versorgt werden. Das zeigen die Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsprojekts. Neben erheblichen Einsparungen bei der Pumpenleistung erwarten die Wissenschaftler auch deutliche Einsparungen bei den Heizkosten, denn bundesweit wird der Energieverbrauch für Heizungsumwälzpumpen mit bis zu 20 Gigawatt im Jahr angesetzt. Auch eine Reduzierung des Heizenergieverbrauchs um 20 Prozent wurde in einem Vergleichstest des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik festgestellt.

Wann sollte ich eine Umwälzpumpe oder einen Heizkörper austauschen?

Rund 35 Prozent des Energieverbrauchs entfallen hierzulande auf Gebäude. Die Ursache für unwirtschaftliche Anlagen ist daher oft eine ungeregelte Pumpe, die für die Ansprüche noch überdimensioniert ist. Auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern haben Wärmepumpen oft einen hohen Anteil am Stromverbrauch. Anzeichen für eine zu hohe Pumpenleistung sind auch eine zu geringe Temperaturspreizung und laute Strömungsgeräusche. Ist die Pumpenleistung dagegen zu gering, werden einige Heizkörper trotz hoher Temperaturspreizung nicht mehr ausreichend versorgt. Es ist oft schlicht unmöglich, die Pumpenleistung an die unterschiedlichen Wärmeanforderungen zu verschiedenen Tageszeiten anzupassen. Ungeregelte Modelle sind dabei die Energieverschwender unter den Heizungspumpen, da sie nicht abgeschaltet werden können und oft mit maximaler Leistung laufen. Dies wäre nur notwendig, wenn in allen Wohnräumen die maximale Raumtemperatur erreicht werden soll – was praktisch nie der Fall ist.

Sollte ich die Umwälzpumpe im Sommer wegen hohem Stromverbrauch abschalten?

In ungünstigen Fällen kann die ungeregelte Heizungsumwälzpumpe in einem Einfamilienhaus bis zu 100 Watt verbrauchen. Gerade im Sommer erscheint eine Abschaltung daher empfehlenswert. In alten Anlagen muss dies manuell erfolgen. Sobald die Zirkulation im Heizkreislauf nicht mehr notwendig ist, wie im Sommer oder auch nur teilweise in der Nacht, wird sie in vielen Anlagen automatisch nachts reduziert. Bleibt die Heizungsanlage für längere Zeit ausgeschaltet, kann die Umwälzpumpe aber stecken bleiben. Sie sollte daher auch im Sommer gelegentlich kurz in Betrieb genommen werden.

Wie stelle ich eine Umwälzpumpe richtig ein?

Die richtige Einstellung einer Umwälzpumpe ist ein wesentlicher Bestandteil des hydraulischen Abgleichs. Beim hydraulischen Abgleich stellt ein Fachbetrieb die Heizungsanlage so ein, dass die Wärme im gesamten Gebäude optimal verteilt wird. Gesteuerte Hocheffizienzpumpen passen ihre Drehzahl an die erforderliche Förderhöhe an. Dabei bezeichnet die Förderhöhe den Druck, mit dem eine Umwälzpumpe das Heizwasser durch die Rohre presst. Moderne Thermostatventile der neuesten Generation führen den hydraulischen Abgleich fast automatisch durch. Wichtig: Erst wenn die Steuerung an das neue System angeschlossen wird, kann das Energieeinsparungspotential voll ausgeschöpft werden. Sie sorgt für eine geeignete und richtig eingestellte Regelungstechnik.

Was mache ich, wenn Geräusche in der Heizungsanlage oder Lüftung zu hören sind?

Wenn die Umwälzpumpe zu hoch eingestellt ist, werden Arbeitsgeräusche bis zu den Heizkörpern übertragen. Schnell fliessendes Wasser in den Heizungsrohren ist ebenfalls deutlich zu hören. Wenn es ein auffälliges Heizgeräusch gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Umwälzpumpe zu hoch eingestellt und der Druck den Anforderungen nicht angepasst ist. Dies bedeutet, dass viel Wasser durch das System fliesst. Welche Einstellung die richtige ist, hängt von den Anforderungen der Heizungsanlage ab.

Wie sieht die richtige Dämmung für eine Umwälzpumpe aus?

Kaltwasserleitungen sollten beim Hausbau immer separat angeordnet werden, damit sie nicht durch die warmen Leitungen erwärmt werden können. Eine gute Wärmedämmung wirkt dem entgegen. Dass auch die Speicheranschlüsse und Armaturen mit dickem Dämmmaterial oder Dämmschalen zu versehen sind, sollte selbstverständlich sein. Es ist zu bedenken, dass Rohr- und Anschlussverluste, aber auch ein falscher hydraulischer Anschluss zu erheblichen Verlusten führen können.

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