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Gebäudetechnikplaner: Alle wichtigen Fragen zum Thema

Ein aufregender Beruf, der für viele Menschen auf den ersten Blick nicht ganz einfach zu durchblicken ist: Gebäudetechnikplaner. Wenn du dich für Architektur, Gebäudetechnik, Kälte, Wärme und Zahlen interessierst, aber offene Fragen zum Thema hast, bist du hier am richtigen Ort. Unser FAQ zeigt dir, wie das Berufsbild aussieht, welche Voraussetzungen notwendig sind und über welche Wege du in der Branche tätig werden kannst. Du benötigst Hilfe in der Gebäudetechnik? Dann kannst du anhand der Fragen und Antworten für dich abklären, ob du einen Planer für dein Vorhaben beauftragen möchtest.

Was macht ein Gebäudetechnikplaner?

Wie der Name des Berufs bereits verrät, ist ein Gebäudetechnikplaner für die Planung der Technik in unterschiedlichen Gebäuden zuständig. Dazu gehören Heizungen, die Sanitäranlagen und auch die Lüftung. Sie arbeiten vorwiegend im Büro, wenn es um die Planung geht und überwachen die Montage vor Ort. Es wird zwischen insgesamt drei Spezialisierungen für den Beruf des Haustechnikplaners unterschieden:

  • Heizung: Wer sich für den Schwerpunkt Heizung entscheidet, sorgt für die richtige Wärme in den unterschiedlichsten Gebäuden. Die korrekte Berechnung, Planung und Überwachung sowie Koordination der Pläne gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet.
  • Sanitär: Haustechnikplaner mit dem Schwerpunkt Sanitär kümmern sich um Berechnung, Planung und Überwachung der Inbetriebnahme der sanitären Bereiche. Dazu gehören Abwasser, Wasser sowie Gas.
  • Lüftung: Planer berechnen und konzipieren Klimaanlagen und Lüftungen, wenn sie ihren Schwerpunkt auf Lüftung gesetzt haben.

Welche Eigenschaften sind notwendig, um als Gebäudetechnikplaner zu arbeiten?

Wenn du dich für einen Job als Haustechnikplaner interessierst, gehören einige Skills dazu, die du idealerweise mitbringen solltest. Zum Beispiel:

  • Gute Kenntnisse in Mathematik und Physik: Wer mit Zahlen umgehen kann und physikalische Zusammenhänge versteht, einordnen und analysieren kann, ist bei diesem Beruf klar im Vorteil. Für den korrekten Entwurf von Bauplänen ist es notwendig, dass Masse und Einheiten stimmig sind. Wichtige Aspekte dieses Berufsfelds sind Mechanik, Kälte- und Wärmelehre, Energie und Elektrik. Eine wichtige Rolle kann auch das Fach Chemie spielen.
  • Ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen: Eine Eigenschaft, die nicht nur häufig in Einstellungstest gefordert wird, sondern auch praktisch ein wichtiger Bestandteil des Berufs ist. Wer räumlich denken kann und beispielsweise Grösse, Perspektive sowie Distanzen in einem Raum erfassen kann, bringt eine wichtige Eigenschaft für den Beruf mit.

Wie werde ich Fachmann für Heizung, Lüftung, Sanitär und Anlagen?

Wer eine Ausbildung zum Gebäudetechnikplaner beginnen möchte, sollte einen Schulabschluss (Volksschule) vorweisen können. Bei der Auswahl der Bewerber werden häufig zwei Fächer schwerpunktmässig berücksichtigt:

  1. Mathematik (insbesondere Geometrie)
  2. Naturwissenschaften (vor allem Physik und Chemie)

Damit du eine Ausbildung absolvieren kannst, achtet der Ausbildungsbetrieb oft darauf, dass du abstrakte Zusammenhänge einordnen kannst, ein gutes Verständnis für Zahlen mitbringst und kommunikativ bist, weil du auch im Team arbeiten wirst und in Kontakt mit Kunden trittst.

Wie sehen die Berufsverhältnisse aus?

In der Regel absolvierst du eine Ausbildung von vier Jahren, bevor es in den Beruf geht. Hier lernst du in theoretischen und praktischen Phasen alle wichtigen Grundlagen kennen, um später als ausgebildeter Haustechnikplaner arbeiten zu können. Der Beruf des Gebäudetechnikplaners ist auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Fachkräfte aus dem handwerklichen Bereich werden gebraucht und gesucht, sodass eine direkte Anstellung nach der Ausbildung häufig möglich ist.

Arbeitest du als Haustechnikplaner, kannst du dich in unterschiedliche Projekte und Arbeitsfelder einbringen, was den Job besonders abwechslungsreich macht. So ist es möglich, für kleinere Büros zu arbeiten, Projekte selbst zu koordinieren und Personal für die Montage einzuführen oder auch für grössere oder international tätige Baufirmen aktiv zu werden, bei denen Auslandseinsätze dazugehören. Da es immer wieder Fortschritte in Sachen Materialentwicklung und neue Technologien gibt, kannst du dich mit dem Beruf des Haustechnikplaners stetig fortbilden.

Ist eine Weiterbildung als Gebäudetechnikplaner möglich?

Es ist möglich, einen Weiterbildungskurs zu absolvieren. Dieser dauert zwei Jahre, wenn es sich um eine Zusatzausbildung in einem Beruf handelt, welcher mit der Gebäudetechnik verwandt ist. So ist es möglich, später zum Beispiel eine Berufsprüfung als Energieberater oder Projektleiter abzulegen. Mit der höheren Fachprüfung kannst du diplomierter Sanitär werden.

Willst du ein Studium absolvieren, stehen dir ebenfalls Wege offen. So kannst du einen Bachelor of Science erwerben, wenn du an einer Fachhochschule studierst, die den Schwerpunkt Gebäudetechnik anbietet.

Wann sollte ich Gebäudetechnikplaner rufen?

Planst du einen Hausbau oder ein grösseres Projekt, bei dem dir das Fachwissen zur Gebäudetechnik fehlt, solltest du die Beratung eines Gebäudetechnikplaners in Anspruch nehmen. Dieser kannst du nicht nur mit den Bauplänen für dein Projekt beauftragen, sondern er arbeitet auch eng mit Architekten und Bauherren zusammen, damit am Ende alles stimmt: das Klima im Gebäude, Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie die sanitären Einrichtungen für Abwasser, Gas und Wasser.

Was gibt es noch zu beachten?

Denkst du über eine Ausbildung zum Gebäudetechnikplaner nach, lohnt sich häufig ein kurzes Praktikum in dem Bereich, um deine Eignung für den Job zu testen. Auf diese Weise lernst du den Berufsalltag kennen und kannst entscheiden, ob eine Ausbildung im technisch-handwerklichen Bereich zu dir passt.

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