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Enthärtungsanlage: Kalkablagerungen ade dank Umwandlung in weiches Wasser

Enthärtungsanlage: Kalkablagerungen ade dank Umwandlung in weiches Wasser

Eine Enthärtungsanlage, auch als Entkalkungsanlage bezeichnet, dient in erster Linie dazu, Leitungswasser von zu viel Kalk zu befreien. Um festzustellen, ob eine solche auch für dich sinnvoll ist, solltest du die Wasserhärte in deinem Wohngebiet in Erfahrung bringen. Kalk im Leitungswasser führt dazu, dass dieser sich in Geräten wie dem Wasserkocher oder der Waschmaschine festsetzt. Die Geräte verbrauchen dann nicht nur mehr Strom, auch für deren Lebensdauer ist es wenig förderlich. Eine Enthärtungsanlage hingegen schafft es ohne Probleme, hartes Wasser in weiches Wasser umzuwandeln. Wie sie arbeitet und wann ihr Einsatz sinnvoll ist, erfährst du hier.

Warum ist eine Wasseraufbereitung sinnvoll?

Eine Enthärtungsanlage wandelt hartes Wasser in deutlich weicheres Wasser um, bevor es in die Haushaltsleitungen gespeist wird. Die Regeneration des Wassers ist wichtig, denn sie schont Haushaltsgeräte, die Leitungswasser benötigen und vermeidet unschöne Kalkablagerungen auf deinen Armaturen. Enthärtungsanlagen führen die Wasseraufbereitung meist in der Nacht durch, so dass du diese gar nicht bemerken wirst. Achte unbedingt auf den Salzverbrauch, denn dieser schwankt teilweise erheblich. Während einige Modelle zur Entkalkung gerade einmal ein Kilogramm Salz benötigen, sind es bei anderen Modellen bis zu 2,5 Kilogramm pro Wasseraufbereitung. Auch den Wasserverbrauch solltest du nicht ausser Acht lassen, denn dieser kann bei bis zu 70 Litern je Vorgang liegen. Gute Modelle zeichnen sich durch folgende Produkteigenschaften aus:

  • sie sind mit jeder Wasserhärte kompatibel
  • sie besitzen einen Geräuschdämpfer
  • sie verfügen über einer einfache Bedienung
  • sie sind kompakt in der Bauweise
  • sie sind mit der Heizung kompatibel

Warum ist kalkhaltiges Wasser schädlich?

Du musst nicht einmal die Wasserhärte in deinem Wohnort genau kennen – ist das Wasser dort sehr kalkbelastet, merkst du dies an verschiedenen Haushaltsgeräten. Deinen Wasserkocher mit unschönen Kalkablagerungen etwa musst du deutlich häufiger entkalken und auch die Wäsche kommt dann härter aus der Maschine. Das Waschmittel bildet dann die sogenannte Kalkseife und die Wäsche fühlt sich rau und kratzig an. Höchste Zeit also, etwas gegen das kalkhaltige Wasser zu tun. Auf die Gesundheit hat kalkbelastetes Wasser übrigens keinen negativen Einfluss. Es spricht laut Experten sogar nichts dagegen, dieses als Trinkwasser zu nutzen. Immerhin sind in diesem für den Körper wertvolle Mineralien wie Calcium enthalten.

Wann ist eine Entkalkung sinnvoll?

Wenn du über den Kauf einer Enthärtungsanlage nachdenkst, erkundige dich zunächst über die Wasserqualität in deinem Wohnort. Dazu ist die folgende Einteilung einschlägig:

  • weniger als 8 Grad deutscher Härte (dH): weiches Wasser
  • zwischen 4 und 8 dH: optimaler Wert
  • über 8 dH: hartes Wasser

Entsprechende Teststreifen kannst du dir überall besorgen oder bei deinem Wasserversorger nachfragen. Ist dein Wasser härter als 8 dH, solltest du etwas tun. Der Grund: Deine elektrischen Geräte wie Waschmaschine oder Wasserkocher verbrauchen mit hartem Wasser deutlich mehr Energie. Schon fünf Millimeter Kalkrückstände auf den Heizstäben der Waschmaschine können dazu führen, dass der Verbrauch um bis zu 30 Prozent ansteigt! Eine Wasserenthärtungsanlage kommt aber auch deiner Heizung zugute, denn sie solche enthärtet natürlich auch das Heizungswasser.

Wann genügt ein Wasserfilter?

Die Enthärtungsanlage dient dazu, kalkhaltiges Wasser in den Wasserleitungen in weiches Wasser umzuwandeln. Sehr viel kleiner, handlicher und preiswerter ist der Wasserfilter, wie ihn verschiedene Hersteller anbieten. Der hier verbaute Ionenaustauscher filtert sowohl Kalk als auch Metalle wie Blei und Kupfer aus dem Wasser. Zwar ist aus gesundheitlicher Sicht auch der Einsatz von Wasserfiltern nicht zwingend notwendig. Vielleicht wirst du aber auch feststellen, dass gefiltertes Wasser dir einfach besser schmeckt.

Welches Salz verwendet man in einer Enthärtungsanlage?

Das Salz für die Enthärtungsanlage ist in Form von Kristall oder in Tablettenform erhältlich. Statistiken zeigen, dass Salzkristalle nicht nur kostengünstiger sind, sondern auch die Umwelt weniger belasten. Im Vergleich zu Salztabletten schneiden sie vom Ergebnis her in punkto Kalkschutz sogar besser ab.

Was versteht man unter Ionenaustausch?

Alle Enthärtungsanlagen arbeiten nach dem Prinzip des Ionenaustauschs: Nitrat wird dabei dem kalkhaltigen Wasser entzogen. Für diese Technik ist ein bestimmtes Regeneriersalz nötig, das sich in einem eigens dafür vorgesehenen Behälter befindet. Eine effiziente Weichwasseranlage sollte von einem erfahrenen Installateur im Bereich des Hauswassereingangs eingebaut werden. Diese funktioniert natürlich nur dann gewinnbringend, wenn die Wasserhärte im Bereich von mehr als 8 dH liegt. Die meisten Modelle verfügen über ein Display, auf welchem du die gewünschte Härte einstellen kannst.

Welche Arten der Wasseraufbereitung gibt es?

Enthärtungsanlagen sind in ganz unterschiedlichen Grössen und Ausfertigungen erhältlich. Du solltest dir also zunächst die Frage stellen, wie viel Wasser du in deinem Haushalt täglich verbrauchst. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass jede Person etwa 120 Liter Wasser am Tag verbraucht. Die Hersteller von Enthärtungsanlagen geben meist an, wie viel Wasser an einem Tag umgewandelt werden kann. Eine Enthärtungsanlage ist nicht unbedingt eine preiswerte Anschaffung. Möchtest du dieses Geld nicht investieren, kann ein Wasserfilter eine interessante Alternative sein. Dieser dient allerdings nur der Filterung von Trinkwasser und soll dieses vor allem geschmacklich verändern.

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